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Vattenfall und der Glaubwürdigkeits-GAUDraußen brennt die große Trafostation, drinnen greift der Reaktorfahrer zur Gasmaske. Zwei Kurzschlüsse, beide am 28. Juni 2007, legen die Kernkraftwerke Krümmel und Brunsbüttel lahm. Beim Herunterfahren wie beim Hochfahren kommt es zu bemerkenswerten Bedienungsfehlern. Da will auch die Vorstandsetage ihren Fehlerbeitrag leisten und vertuscht so dreist, daß die Polizei mit Durchsuchungsbeschluß ausrücken muß. Pfusch auf allen Ebenen, eine Montagebühne wurde sogar mit den falschen Dübeln befestigt.
Wenn das die Zustände an den "sichersten Kernkraftwerken der Welt" sind, wie mag es dann erst in den unsichersten zugehen?
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Der GaU e.V. ist auch auf der diesjährigen Landshuter Umweltmesse 2007 mit einem eigenen Stand vertreten. Erfreuliche Bilanz: Wir konnten nicht nur viele, interessante Gespräche führen, sondern auch neue Mitglieder begrüßen. Mehr dazu nach Abschluß der Messe am Sonntag, 18.3.2007.
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Schwerer Zwischenfall in schwedischem KernkraftwerkZwanzig Jahre nach Tschernobyl sind wir einem schweren Atomunfall nur knapp entkommen. Im schwedischen Kernkraftwerk Forsmark führte der Ausfall der Notkühlung beinahe zum GAU. Während die deutsche Atomlobby wieder einmal keine Gefahr für Niemand erkennen kann, außer vielleicht einer drohenden Gefahr für die eigenen Profite, wurden schwedische Kernkraftwerke wenigstens vorübergehend abgeschaltet, um die Ursachen des Beinahe-GAUs zu untersuchen.
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Auch Kälte und endloser Nieselregen konnte die Demonstranten aus Landshut nicht davon abhalten, zur zentralen Tschernobyl-Gedenkkundgebung nach München zu fahren und dort Flagge zu zeigen für eine Zukunft ohne die tödlichen Risiken der Kernenergie. Die Gau Mitglieder ließen sich für ihr Transparent einen deftigen Spruch einfallen.
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Zeitzeugen berichtenAls die radioaktive Wolke von Tschernobyl Landshut erreichte, war Rolf Fahle- der spätere Mitbegründer des GaU e.V.- für viele Ratsuchende in Landshut und Umgebung eine der wichtigsten Anlaufstellen. Unermüdlich war er auf Veranstaltungen und an Infoständen unterwegs um die Informationen zu vermitteln, die uns von offiziellen Stellen bewußt vorenthalten wurden. Seine Erfahrungen aus dieser Zeit schildert er im nachfolgenden Bericht.
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Pressekonferenz von Landshuter UmweltverbändenVergangene Woche hielten mehrere Umweltverbände aus dem Raum Landshut eine gemeinsame Pressekonferenz zum Thema 20 Jahre Tschernobyl ab. Mit dabei waren die Stadt- und Landkreis Grünen, der Bund Naturschutz, das Bürgerforum gegen Atomkraftwerke und natürlich der GaU e.v. Einhellige Meinung: Tschernobyl war ein Unglück, das sich jeden Tag wiederholen könnte.
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In der Diskussion um die atomaren "Zwischenlager" taucht immer wieder das Argument auf, wir könnten unseren Atommüll ja nicht Anderen vor die Haustüre karren. Darum sei es angemessen, ein örtliches Zwischenlager bei jedem Kernkraftwerk zu unterhalten. Wer den Atommüll produziert, müsse sich auch dessen Lagerung gefallen lassen. Wirklich?
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Aus rechtlichen Gründen darf der Landshuter Stadtrat die Klage von Rudolf Schnur gegen das Atommüllager nicht unterstützen. Was dem Gremium an sich verwehrt ist, betrifft die Stadträte als Einzelpersonen überhaupt nicht. Wie alle anderen Bürger auch können sie nach freiem Ermessen ihrem Stadtratskollegen durch private Spenden helfen. Da Rudolf Schnur zugleich auch GaU-Mitglied ist, bot es sich an, die Spenden auf das eigens für die Klage eingerichtete Spendenkonto des GaU e.V. einzuzahlen. Mehr dazu im folgenden Artikel der Landshuter Zeitung.
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Wer die besseren Argumente hat, hat auch gut lachen, wie Sven hier auf dem Messestand des GaU e.V. Der GaU war auf der Landshuter Umweltmesse vom 23. bis 26. März 2006 mit einem eigenen Stand vertreten.
Von den durchgestylten Hochglanzaufgeboten der übrigen Aussteller stach der improvisierte GaU-Stand allein schon durch seine Schlichtheit ab- und zog zahlreiche Besucher zu engagierten Gesprächen an.
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Mit Klick mehr ÜberblickWas genau ist eigentlich in Tschernobyl passiert? Wie hoch sind die Opferzahlen? Wirkt sich die Strahlung noch heute aus? Wie wurde damals gelogen, beschönigt, vertuscht? Das sind nur einige Fragen, die man zu diesem Thema stellen kann. Wenn Sie versiert darin sind, das Internet zu durchsuchen, werden Sie eine Vielzahl von Publikationen finden.
Wir haben Ihnen hier eine kleine Liste zusammengestellt, mit der Sie sich rasch einen Überblick verschaffen können.
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Gericht weist Klage abGenau einen Monat nach der Verhandlung hat der VGH München heute alle Klagen gegen die Errichtung sogenannter "Zwischenlager" in Niederaichbach und an anderen, bayerischen KKW Standorten abgewiesen. Das Gericht sieht es als erwiesen an, daß alle erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen worden sind.
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RWE in ErklärungsnötenMit unserem Beitrag "Lügen haben kurze Masten" haben wir anscheinend genau den Punkt getroffen. Mehrere Nachrichtenmedien berichteten inzwischen kritisch über schwerwiegende, technische Mängel an deutschen Strommasten und über den kaltschnäuzigen, profitorientierten Umgang des RWE Managements mit längst bekannten Gefahren.
Zeit bei Eon nachzufragen: Wie steht es eigentlich um die Sicherheit der Strommasten im Raum Landshut?
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Ungewohnter Wintereinbruch in Deutschland, und die Energieversorger sind blamiert bis auf die Knochen. Tausende ihrer Kunden müssen bis zu vier Nächte ohne Strom durchhalten, und der wirtschaftliche Schaden ist immens.
Die spannende Frage lautet: Wie sicher sind unsere Kernkraftwerke, wenn nicht einmal die Strommasten durchhalten? Können wir RWE, Eon & Co. zutrauen, daß sie ihre Atommüllager 40 Jahre lang im Griff haben, wenn ihre übrige Technik bereits bei 40cm Neuschnee einknickt?
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Wie komme ich zum GaU?
Sie kennen den GaU e.V. noch nicht? Sie wollen uns aber besuchen, an einer Veranstaltung teilnehmen oder einfach so mit uns
sprechen? So finden Sie uns:
Gesellschaft für aktives Umweltbewußtsein e.V. Landshut, Altstadt 105
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Aktionstag in Landshut
Mehr Demokratie - Weniger Atommüll
Diesen Donnerstag, 3.3.2005 veranstalten Mehr Demokratie e.V. aus München und der GaU e.V. Landshut gemeinsam einen Aktionstag in der Landshuter Altstadt. Mehr Demokratie wirbt mit einem 7m hohen, aufblasbaren EU Grundgesetz für eine Volksabstimmung über die EU Verfassung. Vor wenigen Tagen hat Frankreich den Weg für eine Volksabstimmung frei gemacht, mehr als 10 andere EU Staaten dürfen ohnehin abstimmen. Weshalb verwehrt man dieses Recht eigentlich uns Deutschen?
Der GaU e.V. wendet sich gleichzeitig gegen das Atommüllager in Niederaichbach. Geplant sind ein Infostand und eine künstlerische Aktion des Bildhauers Remo Leghissa. Was hat Demokratie mit Atommüll zu tun? Gäbe es genügend direkte Demokratie in Deutschland, so könnten die Bürger unter vielen anderen Themen auch über die Atompolitik mitentscheiden. Unsere Zukunft und die unserer Kinder wäre dann nicht nur in den Händen von sogenannten Volksvertretern, bei denen wir uns immer mehr fragen müssen, wieviele noch auf fremden Lohnlisten entdeckt werden. Beispielsweise im Sold einer schwerreichen Energiewirtschaft?
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Aktueller Hinweis
Probealarm beendet.
Am vergangenen Sonntag, 27. Februar 2005 führte der GaU e.V den angekündigten Probealarm durch. Alle Mitglieder auf der
Alarmliste sollten bei dieser Gelegenheit angerufen bzw. per SMS benachrichtigt worden sein.
Falls Sie noch keinen Anruf bzw. keine SMS erhalten haben sollten, dann teilen Sie und das bitte
über den nachfolgenden Email Link mit. Oder sagen Sie uns ganz einfach Ihre Meinung:
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Modernisierung der GaU Warnkette
Probealarm
Der GaU e.V bietet schon seit vielen Jahren als besonderen Mitgliederservice die Alarmkette. Gestützt auf unsere Messgeräte werden wir bei abnorm hohen Luftradioaktivitätswerten alle Mitglieder der Alarmliste warnen. Bisher geschah das über eine Telefonkette, in Zukunft soll sie abgelöst werden durch einen automatisierten Anruf, der schneller und wirkungsvoller funktioniert. Die Teilnehmer der Alarmkette müssen nicht länger andere Personen anrufen, sondern nur noch ihren eigenen Anruf entgegennehmen. Außerdem ist es jetzt möglich, nicht nur ein Festnetztelefon anzurufen, sondern auch SMS Meldungen an Handys zu verschicken. Um dieses System zu testen, werden wir in nächster Zeit einen Probealarm durchführen. Mitglieder der Alarmliste können das folgende Formular nutzen, um ihre Kontaktdaten dem GaU e.V. mitzuteilen.
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Künstler machen mobilAm Montag, dem 13. Dezember, startete der Bildhauer Remo Leghissa die erste einer Reihe von Kunstaktionen gegen das geplante Atommülllager. Als „Atomkrampus“ verkleidet, mit einer künstlerisch gestalteten Maske und einem Castor-Symbol als Geschenk auf dem Rücken, wanderten er und seine als Strahlengeschädigte verkleidete Begleiterin am Vormittag durch die Landshuter Altstadt. Remo Leghissa unterstützt mit dieser Kunst-Aktion den Kampf des GaU e.V. gegen das Atommülllager Niederaichbach.
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Nachwachsende Rohstoffe bei der Arbeit:Was ist eigentlich Biomasse? Mancher Teilnehmer bei der Besichtigung des nagelneuen Kraftwerks in Mainkofen hatte sich irgendetwas anrüchiges zwischen Pferdeäpfel und Schweinegülle vorgestellt. Statt dessen roch es nach Wald. Denn verheizt wird in Mainkofen Holz, typischerweise Hackschnitzel. Das sind nicht nur nachwachsende Rohstoffe, sie kosten auch nur ein Fünftel der gleichwertigen Menge Gas und Heizöl. Grund genug für den Gau e.V., nicht nur von den Gefahren der Atomkraft zu reden, sondern sich eine der Alternativen näher anzuschauen.
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Aktuelles Gau Gutachten beweist:Um Mißverständnissen vorzubeugen: damit ist nicht gemeint, daß Sie Ihren Kummer über die geplante, atomare Müllhalde in Alkohol ertränken sollen. Auch nicht, daß man sich das Atommüllager schön säuft und im Delirium an Trittins Lüge vom "Zwischenlager glaubt. Nein, auch ganz gepflegter Biergenuß kann ein Beitrag sein, das atomare Müllmonster vor unserer Haustüre zu verhindern. Aber nur dann, wenn Sie mit unseren drei Sorten Spezialbier anstoßen, denn der Reinerlös geht voll in die Unterstützung unserer Klage gegen das Atommüllager:
Erhältlich sind diese -natürlich ökologisch gebrauten- Biere in Landshut im Reformhaus Lapper, Zweibrückenstraße, und in den Geschäftsräumen des Gau e.V. Selbstverständlich beliefern wir auch auswärtige Interessenten. Übrigens: wenn das Gericht am 19. November ein Einsehen hat und unserer Klage recht gibt, dann feiern wir natürlich stilecht mit Atomfreibier!
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Die Antworten der Kandidaten auf unseren Fragenkatalog
Wer besteht den Castor Test?
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| Ludwig Zellner | Dr. Thomas Keyßner | Hans Rampf | Gerd Steinberger |
"Wie halten Sie es mit dem Atommüllager?"
wollten wir von den vier Kandidaten der Landshuter OB-Wahl wissen.
Angesichts der Bedrohung, die von diesem Vorhaben ausgeht, ist
das buchstäblich eine überlebenswichtige Frage. Jetzt liegen die Antworten
vor. Als Gau e.V. sind wir überparteilich. Wir bewerten nicht selbst,
sondern veröffentlichen die Antworten im Original und überlassen es den
Bürgern, sich eine persönliche Meinung zu bilden.
Was hat ein Landshuter Oberbürgermeister mit dem
Atommüllager zu tun, und was kann er überhaupt bewirken? Er kann einerseits
den politischen Kampf gegen das Atommüllager aktiv unterstützen. Das wäre
mehr, als wir bisher haben. Andererseits kann er durch eine
zukunftsorientierte Energiepolitik für Landshut ganz erheblich zum
Energiesparen und zur Förderung umweltfreundlicher Energie beitragen.
Welcher Kandidat ist bei diesen Fragen überzeugender, und wem trauen Sie zu,
seine Versprechen auch zu halten? Überzeugen Sie sich selbst!
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Ob es Trittin paßt oder nicht..
Palacio kritisiert Trittins Atompolitik
EU-Energiekommissarin de Palacio attackiert die Atompolitik von Bundesumweltminister Trittin. Sie kündigte im "Focus" an, daß sie von allen EU-Staaten verlange, bis 2008 nationale Endlager für Nuklearabfälle zu benennen.
Trittin will das verhindern, um sich nicht vorzeitig auf Gorleben festlegen zu müssen. "Mit seinem Widerstand verhindert der Deutsche mehr Sicherheit zum Nutzen der Bürger in ganz Europa", kritisierte die Kommissarin.
Sie werde deshalb ihre Atompolitik weiter treiben - "ob es Trittin paßt oder nicht", so de Palacio.
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Farbe bekennenEs ist fast wie bei Günther Jauch: eine Frage und vier mögliche Antworten. Vier Kandidaten bewerben sich bekanntlich um den einflußreichen Posten des Landshuter Oberbürgermeisters. In alphabetischer Reihenfolge: Keyßner, Rampf, Steinberger und Zellner. Der Ausgang dieser Wahl könnte den Kampf gegen das Atommüllager durchaus beeinflussen. Wie stehen die Kandidaten zum Atommüllager, wollten wir daher wissen und fragten alle vier in einem offenen Brief. Wir sind gespannt auf die Antworten!
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Die Schwarz-Grüne AtomkoalitionMit allen Mitteln werde man sich gegen die "Zwischenlager" wehren, versprach Ministerpräsident Stoiber in der Landshuter Zeitung vom 29. März 2000. Verkehrte Welt- ein grüner Umweltminister als Architekt der schlimmsten, deutschen Atomsünde, und der schwarze Landesvater als Retter? Es wär zu schön gewesen. Doch von Widerstand ist bisher nicht viel zu spüren. Landrat Eppeneder hat vor Minister Trittin seinen tiefen Bückling gemacht und Trittins perfides de-facto Endlager mit der Baugenehmigung geadelt. Quo vadis Stoiber: Als Tiger gesprungen, als Bettvorleger gelandet?"
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Kann das Zwischenlager noch gestoppt werden?Am 28. Mai 2004 hat das zuständige Bundesamt für Strahlenschutz in Sachen Atommüllager Niede-raichbach den Sofortvollzug angeordnet. Damit hat die Bedrohung eine neue Dimension angenommen. Bisher hatten nämlich die eingereichten Klagen - unter anderem von GaU e.V. Mitglied Rudi Schnur- aufschiebende Wirkung. Jetzt kann der Betreiber Eon unverzüglich mit dem Bau der Lagerhalle für abgebrannte Kernbrennstäbe beginnen und darf Fakten schaffen, ohne den Rechtsstreit über dieses höchst umstrittene Projekt abwarten zu müssen.
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Neu: Das GaU Diskussionsforum
Mit dem GaU e.V. diskutieren
Endlich geht mal was vernünftiges ans Netz: das neue GaU Diskussionsforum. Hier können alle Besucher unserer Seite entweder mit dem GaU e.V. diskutieren, oder auch untereinander. Das soll uns allen helfen, Informationen zu verbreiten und Zusammenhänge besser zu verstehen. Wer Internet Foren bereits kennt, weiß Bescheid und kann dem Link zum Forum folgen. Es sollen sich aber auch alle willkommen fühlen, die sich mit Diskussionsforen noch nicht auskennen. Hier ist Gelegenheit, ganz ohne Stress einen Blick zu riskieren:
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Unter diesem Motto stand der Infotisch des Gau e.V. am 15. Mai vor dem Landshuter Rathaus. Mit unserem Anliegen Widerstand gegen das Atommüllager haben wir viel Zustimmung erfahren, auch deshalb, weil viele Bürger sich in dieser Frage von allen politischen Parteien im Stich gelassen fühlen. Zu recht. Denn das Atommüllager ist einerseits eine Erfindung der rot-grünen Bundesregierung, von ihr ist also keine Hilfe zu erwarten. Andererseits verkündete Ministerpräsident Stoiber im Jahr 2000, daß es mit ihm in Bayern keine Zwischenlager geben werde, man werde sie über das Baurecht aushebeln. Kürzlich hat "sein" Landrat Eppeneder die baurechtliche Genehmigung erteilt, auch das spricht für sich. Es ist definitiv an der Zeit, daß die Bevölkerung selbst die Dinge in die Hand nimmt! Der Gau e.V. ist völlig unabhängig und kann sich den Luxus einer eigenen und freien Meinung leisten, die nicht von parteipolitischer Rücksichtnahme entwertet ist. Wir sitzen auch nicht im Aufsichtsrat von Eon. Wir sind ausschließlich dem Gemeinwohl verpflichtet.
Immer wieder waren Passanten verwundert, daß wir überhaupt eine solche Aktion durchführen. Sie glaubten fest, daß der Bau des sogenannten "Zwischenlagers" unwiderruflich beschlossen wäre. Das zeigt, wie dringend erforderlich es ist, die Bevölkerung besser aufzuklären. Tatsache ist: das Atommüllager wird scheitern, wenn unsere Klage Erfolg hat. Darum ist es jetzt so wichtig, diese Klage durch Spenden zu unterstützen.

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Aktueller denn jeAm 26.04.1986, 1.23 Uhr, geriet der Block IV des Kraftwerkes außer Kontrolle. Das für die Ingenieure bis dahin unfaßbare war eingetreten: der GAU. Tschernobyl ist auch heute noch ein Symbol der Angst, des Entsetzens und steht für Leid und Tod ungezählter Menschen.
In den Abendstunden des 25. April 1986 begannen Ingenieure mit einem kleinen, scheinbar harmlosen Experiment... Wie sagte der Leitende Ingenieur noch kurz vor dem atomaren Desaster zu einer Besuchergruppe aus dem Jemen: Unsere Reaktoren sind völlig sicher. Das sieht jeder ein, daß es in der Geschichte der Atomkraft in der Sowjetunion bei der Nutzung der Kernkraft noch nie einen Unfall irgendwelcher Art gegeben hat..
Peter Ustinov sagte treffend: Die letzte Stimme die man hört, bevor die Welt untergeht wird die eines Experten sein, der sagt: "Dies ist technisch unmöglich!" Heute gehen wir nicht weniger unverantwortlich mit der Kernenergie um. Das neue Gespenst heißt verharmlosend Zwischenlager. Eines davon soll in Ohu bei Landshut gebaut und bereits im kommenden Jahr fertig werden. Die 12 neuen, dezentralen Zwischenlager bieten Platz für zusätzlich 14.025 Tonnen verstrahlter Brennelemente in 1.440 CASTOREN. Damit hat ausgerechnet die rot-grüne Bundesregierung den Atomkonzernen geholfen, das eigentlich unlösbare Atommüllproblem erneut zu vertagen. Und zwar für weitere 40 Jahre, so lange nämlich gilt die Betriebsgenehmigung. Hernach sind die Atommüllprobleme noch unlösbarer. Denn in diesen 40 Jahren wird kein Politiker, dem an seiner Karriere liegt, das heiße Eisen anfassen. Und längst studiert niemand mehr in Deutschland die entsprechenden, kerntechnischen Fächer. Somit wird noch vor Ablauf der 40 Jahre keiner mehr da sein, der überhaupt versteht, was in den Castorbehältern vor sich geht, geschweige denn, was in einem Notfall zu tun ist. Eine Bankrotterklärung der Politik!
Mit dem Zwischenlager in Ohu erhört die Bundesregierung auch die Gebete fanatischer Terroristen um neue, lohnende Ziele. Beim Start am Münchner Großflughafen besteht bereits Sichtkontakt zur Dampfsäule über Ohu 2. Noch bevor irgendjemand am Boden auch nur die Absicht ahnt, ist das Ziel erreicht. Die weiträumige Lagerhalle des Zwischenlagers ist bequem zu treffen.
Und in jedem einzelnen Castorbehälter steckt mehr Radioaktivität, als durch Tschernobyl überhaupt freigesetzt wurde..
WIDERSTAND ist dringend geboten! Am Mittwoch, den 28. April um 19:00 trifft sich der Arbeitskreis Zwischenlager des Gau e.V. in den Räumen des Vereins, Lageplan siehe weiter unten.
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Wir über uns
Der GaU e.V.
Voll ausgeschrieben bedeutet der Name GaU: "Gesellschaft für aktives Umweltbewußtsein". Daß man bei unserem Namen noch auf andere Gedanken kommt, ist durchaus beabsichtigt. Der Verein entstand nach dem Reaktorunfall in Tschernobyl als Selbsthilfeorganisation von Bürgern, die von der Desinformation durch offizielle Stellen genug hatten. Weite Teile der Bevölkerung fühlten sich damals von Politik und Behörden im Stich gelassen. Eltern zum Beispiel, die nicht mehr wußten, was sie ihren Kindern noch zu essen geben durften und was radioaktiv verseucht war. Damals leistete der GaU ganz praktische Hilfe, z.B. Lebensmittelmessungen mit eigenem Gerät. Diese Arbeit haben wir seither fortgesetzt und über das Thema Radioaktivität hinaus auch auf Umweltgifte wie Formaldehyd, auf Lärm, Elektrosmog usw. erweitert. Man könnte auch sagen: der GaU e.V. ist ein Menschenschutzverein.
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Messfühler geborgenBergsteigen im Winter? Na ja, vielleicht. Aber mitten in Neumarkt/St.Veit? So mancher Passant wird sich gewundert haben, als die beiden Gau Mitglieder Frank und Almut Jäcklein ihr Sicherungsseil und die Karabinerhaken auspackten. Wohl keiner wäre darauf gekommen, daß die Aktion einem kleinen, unscheinbaren Kasten unter dem Dach des ehemaligen Rathauses galt. Für den GaU e.V. ein wertvoller Messfühler zum Aufspüren von Luftradioaktivität, der seit dem Umzug des Rathauses außer Betrieb war. Nach seiner Rettung wird er künftig in einer neuen Meßstation arbeiten und dort zur Warnkette des GaU e.V. beitragen.
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Alarmkette
Die telefonische Warnkette
Ein exklusiver Service für unsere Mitglieder! Der GaU e.V. betreibt einige Meßstationen für Luftradioaktivität, einerseits nahe am KKI Standort Ohu, aber auch an anderen Orten. Sollten unsere Geräte einen besorgniserregenden Anstieg der Luftradioaktivität melden, wie sie das z.B. bei Tschernobyl getan hätten, so setzen wir eine telefonische Warnkette in Gang. So sind unsere Mitglieder und ihre Familien nicht der Beschwichtigung von öffentlicher Seite ausgeliefert, sondern entscheiden selbst, was zu tun ist.
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Zwischenlager BELLAZwischenlager- das klingt so harmlos. Tatsächlich ist den meisten Menschen im Großraum Landshut nicht klar, was mit dem Zwischenlager für radioaktiven Müll, genannt "BELLA" auf sie zukommt: Im Ernstfall die apokalyptische Verseuchung der gesamten Region. Und wie schützt uns die Politik davor? Indem sie die umstrittenen Castorbehälter in einer besseren Garage abstellt. Locker zu treffen für jeden gut ausgebildeten Terrorpiloten. Wer die Türme von New York einreißt, der wird mit dem Zwischenlager spielend fertig. In diesen Kreisen wird man sich den Namen "Landshut" gut merken, liegt doch der Großflughafen gleich nebenan. Würden Sie nicht erwarten, daß sich die Kläger gegen einen solchen Irrsinn vor dem Gerichtstor drängeln? Erwarten Sie nicht zuviel. Wir kennen nur einen, der sich öffentlich zu seiner Klage bekennt: Rudi Schnur und mit ihm der GaU e.V. leisten Widerstand. Helfen Sie mit!
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Mobilfunk in LandshutDie einen interessiert nur, daß sie für ihr halbes Dutzend Handys überall guten Empfang haben. Wer aber auf Elektrosmog empfindlich reagiert, und wer besonders die gepulsten Signalquellen wie eben den Mobilfunk und die kabellosen DECT Telefone fürchtet, der will sich und seine Familie davor schützen. In Landshut stehen 9 weitere Mobilfunksendeanlagen zur Entscheidung an. Der GaU e.V. hat in eigenen Untersuchungen auf mögliche und notwendige Alternativen hingewiesen. Wir sind teilweise sehr aufgeschlossenen Gesprächspartnern begegnet. Auf der anderen Seite herrscht dagegen blankes Unverständnis. Die Idee, daß die Bürger in diesen Belangen mitsprechen könnten, sprengt bei einigen Politikern das Vorstellungsvermögen. Der GaU e.V. und sein Arbeitskreis "Forum Mobilfunk" werden natürlich nicht locker lassen.
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BaubiologieWissenschaftler fanden heraus, daß Säuglinge, die in frisch gestrichenen Zimmern untergebracht waren, ein deutlich verändertes Blutbild aufwiesen. Die Mediziner befürchten, daß diese Kinder zumindest anfällig für Allergien sein könnten. Ein Problem, das in der Bevölkerung ohnehin zunimmt. Sollten Sie eine Renovierung Ihrer Vier Wände planen und gesundheitliche Risiken vermeiden wollen, dann empfehlen wir eine gründliche, baubiologische Beratung. Unsere Geschäftsstelle gibt Auskunft.
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WeihnachtenMögen Sie hochauflagige lowcost-giveaways als teaser und flankierende Marketingmaßnahmen? Nein? Wie der folgende Text zeigt, kann ein Gau auch X-mäßige Züge annehmen.
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