Am Montag, dem 13. Dezember, startete der Bildhauer Remo Leghissa
in Zusammenarbeit mit dem GaU e.V. die erste einer Reihe von Kunstaktionen gegen das geplante Atommülllager.
Als „Atomkrampus“ verkleidet (siehe beigefügtes Bild), mit einer künstlerisch gestalteten Maske und einem Castor-Symbol
als Geschenk auf dem Rücken, wanderten er und seine als Strahlengeschädigte verkleidete Begleiterin am Vormittag
durch die Landshuter Altstadt. Ein Kinderwagen mit verstrahltem Baby vervollständigte die Aufmachung, um auf die
Gefährdung unserer Zukunft, nämlich der Kinder, hinzuweisen. Remo Leghissa unterstützt mit dieser Kunst-Aktion
den Kampf des GaU e.V. gegen das Atommülllager Niederaichbach. Neben interessierten Blicken ernteten die zwei
Akteure auch aufmunternde Zurufe wie „Super!“ oder „Finde ich gut!“. Viele Passanten begannen auch Gespräche und Diskussionen
mit dem „Krampus“ und äußerten Ihre Angst und Ihre Bedenken gegen das Atommülllager. Auf eine angebliche „Wegschau-Mentalität“
in Landshut sollten sich die Atommüllbefürworter also nicht verlassen.