Der GaU Warnruf

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Die Dampfsäule über Ohu erinnert uns ständig daran, daß die Menschen in Landshut und der Region mit zwei Kernkraftwerken leben müssen. Jetzt entsteht dort auch noch ein unzureichend geschütztes Atommüllager. Schlimm genug, daß die Technik versagen könnte. Aber auch die Bedrohung durch den internationalen Terrorismus hat erheblich zugenommen. Der Großflughafen München ist rund 10 Flugminuten entfernt, und eine der Flugschneisen führt fast direkt über die Atomanlagen. Wetten, daß diese Atomanlagen auf den Listen möglicher Terrorziele in Deutschland ganz weit oben steht?

Unser Verein, die Gesellschaft für aktives Umweltbewußtsein e.V., wurde nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl gegründet. Seit damals leisten wir praktische Hilfe und Aufklärung:

Mit diesen Meßgeräten werden wir auch den nächsten, großen Atomunfall registrieren. Ganz gleich, ob er in Niederaichbach stattfindet, oder in Temelin, oder anderswo. Nach Tschernobyl hat man die Öffentlichkeit systematisch belogen und die Folgen verharmlost. Sie denken, das hätte sich erledigt, heute würden uns die Behörden verantwortungsbewußt warnen? Erwarten Sie nicht zuviel. Bei der Flutkatastrophe in Asien war die Welle teils stundenlang unterwegs. Aber trotz Satelliten, Internet und CNN fand sich niemand, der die betroffenen Gebiete gewarnt hätte. Dabei hätte rechtzeitige Flucht zehntausenden Menschen das Leben gerettet. Besonders nachdenklich stimmt der Fall eines Chefmeteorologen, der es nicht wagte eine Warnung herauszugeben. Er hatte Angst, man könnte ihn für die Störung des Tourismusgeschäfts zur Verantwortung ziehen.

Auch beim nächsten Atomunfall ist es mehr als zweifelhaft, daß wir rechtzeitig und umfassend informiert werden. Die Verantwortlichen könnten zuerst an die politischen Folgen denken, oder an riesige Schadenersatzansprüche, und sie könnten sich hinter der Sorge vor einer angeblichen Panik unter der Bevölkerung verstecken, bis es für uns zu spät ist.

Der GaU e.V. hat solche Probleme nicht. Wir sind frei, nur unseren Mitgliedern verpflichtet, und als Vorstand wie als Verein völlig unabhängig. Wenn die Meßgeräte uns auf abnorme Veränderungen hinweisen, dann werden wir unseren Gau Warnruf umgehend auslösen. Diesen Service bieten wir unseren Mitgliedern seit vielen Jahren. Inzwischen nutzen wir die die neuen Möglichkeiten:

Auch Sie können an diesem Service teilnehmen. Werden Sie Mitglied beim GaU e.V., damit unterstützen Sie den Betrieb und den weiteren Ausbau unseres Meßnetzes.

Vertrauen ist gut, Warnruf ist besser!

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